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Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn

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Willkommen
bei der EMFA

Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn – Integrationsagentur

Seit ihrer Gründung 1989 ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine Einrichtung des Kirchenkreises Bonn, mit dem Ziel, Flüchtlinge, Asylsuchende, Migrantinnen und Migranten bei ihren rechtlichen, sozialen, und seelsorgerischen Problemen zu begleiten und zu beraten. 1995 wurde auf Initiative der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V. (BIM e.V.) gegründet, um im Bereich der Bildungsarbeit den Interkulturellen Dialog zu fördern. Gemeinsam führen wir Seminare und Veranstaltungen zu migrationspolitischen Themen, Interkulturelle Trainings und Projekte durch. Der Evangelische Kirchenkreis Bonn setzt sich in Zusammenarbeit mit BIM e.V., den Bonner Gemeinden und städtischen Jugendeinrichtungen für die Belange von Migranten, Migrantinnen und Flüchtlingen ein.

Mit einem kleinen Team von hautamtlichen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und vielen ehrenamtlichen Helfern ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine unverzichtbare Anlaufstelle in Bonn geworden. Die gute Vernetzung mit anderen Organisationen und städtischen Einrichtungen kommt den Hilfesuchenden unmittelbar zugute.

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen, Projekte und Berichte.

Sozialberatung bis 15. März 2021 ausgesetzt

Leider müssen wir aufgrund der neuen Corona-Schutzverordnung mit dem verschärften Lockdown unsere persönliche Sozialberatung vor Ort im MIGRApolis-Haus der Vielfalt

voraussichtlich bis zum 15. März 2021

aussetzen. Wir bedauern diesen Schritt zutiefst, leider blieb uns keine andere Entscheidung übrig.

In dringenden Fällen steht Ihnen unsere Ehrenamtskoordinatorin Carina Pfeil unter der Rufnummer: 0174-1658544 zur Verfügung. 

Wir hoffen sehr, unsere Sozialberatung schnellstmöglich wieder aufnehmen zu können.


 

Von der Rolle

2021 Motto

2. spiritueller Impuls zu 7 Wochen ohne Blockaden in der Fastenzeit: Spielraum!

Lass dich aus der Rolle fallen,
damit du aus der Falle rollst.
(Alfred Kirchmayr)

Sieben Wochen nach Blockaden im eigenen Leben zu suchen, ist die Chance zu überprüfen: Wer bin ich? Wer will ich sein?

Wenn Sie intensiv darüber nachdenken, wer sie sind, werden Sie erkennen, wie viele Sie sind. Jeder und jedem werden ganz verschiedene Rollen zugewiesen. Und Sie übernehmen sie: Rollen, die Sie gerne mögen und die zu Ihnen passen, aber auch Rollen, die Sie hemmen oder Ihnen sogar weh tun.

Aus solchen Schubladen auszubrechen und solche Blockaden zu lösen, indem Sie das Spielen dieser Rollen aufgeben, ist nicht leicht. Ich erinnere wieder an die Sachzwänge, an die „Verhältnisse, die halt so sind“.

Doch Sie müssen in der Situation nicht verharren. Sie können sich auch aufmachen und Neues probieren. Versuchen Sie es. Fallen Sie mal aus der Rolle und tun etwas Überraschendes. Riskieren Sie zu tun, was Sie gerne möchten. Trauen Sie sich zu werden, wer Sie (bei Gott) längst sind.

Ihr Pastor Dirk Voos

2021_2._Fastenimpuls.pdf


 

Aufruf zum Bonner Ostermarsch 2021

Gerechten Frieden schaffen – weltweit solidarisch!
Nein zu Aufrüstung, Waffenexporten und Krieg!

Im Schatten von Corona werden europa- und weltweit militärische Konflikte und Kriege ausgetragen – mit ungezählten Opfern. Waffenexporte erreichen neue Rekordhöhen. Das Ergebnis: Tod und Zerstörung, Hunger und Flucht, Elendslager und Ertrinkende an Europas Außengrenzen.

Unsere Erfahrungen auch im Jahr 2020 haben uns deutlich vor Augen geführt: Die Bedrohungen der Menschheit sind nicht militärisch zu lösen. Die Bedrohungen der Menschheit heißen Klimakrise, Hunger und Pandemien – Resultate einer ungehemmten profit- und wachstumsorientierten Produktionsweise. Und diese Bedrohungen wachsen zusätzlich, wenn Milliarden in militärische Aufrüstung fließen statt in das Gesundheitswesen, in Bildung, in die Energiewende und den schonenden Umgang mit allen Ressourcen investiert zu werden.

Wir müssen neu denken: Unsere Sicherheit wird nicht durch neue Atombomber geschaffen, sondern durch den Ausbau des Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesens. Nicht durch neue Drohnen und Kriegswaffen, sondern nur durch einen solidarischen Zusammenhalt gegen die Gefahren von Hunger, Klimakatastrophen und Krankheiten. Wir brauchen Gerechtigkeit bei der Verteilung von Mitteln und Ressourcen, weltweit.

Wir fordern eine Abkehr vom militärischen Denken und Handeln!

Das ist auch unser Auftrag an die nächste Bundesregierung:
Ernsthafte Schritte zur Abrüstung. Nein zum 2%-Aufrüstungs-Ziel der NATO. Abzug der Atomwaffen aus Büchel (Eifel), Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag der UNO und voller Einsatz für Abrüstungsabkommen. Keine bewaffneten Drohnen. Stopp von Rüstungsexporten. Umwandlung von Militärbündnissen in zivile Sicherheitsbündnisse, die EU darf nicht weiter militärisch aufgerüstet werden.

Weiter fordern wir:
- Verstärkte Unterstützung internationaler humanitärer Organisationen zur Sicherstellung von Gesundheit und Versorgung Hilfebedürftiger und Geflüchteter.
- großzügige Aufnahme von Schutzsuchenden. Schaffung sicherer Flucht- und Migrationswege, das Sterben im Mittelmeer und das Elend der Lager an den EU-Außengrenzen stoppen!
- Solidarität und gerechte Handelsbeziehungen mit den von Krieg, Armut und Umweltzerstörung besonders betroffenen Ländern.
- Stärkung des solidarischen Miteinanders, auch durch gesetzliche Sicherung von armutsfesten Löhnen, bezahlbaren Mieten und ein existenzsicherndes Grundeinkommen.

Frieden und soziale Gerechtigkeit weltweit – dafür lasst uns streiten!

Aufruf_Bonner_Ostermarsch_2021.pdf


 

Spielraum!

 2021 Motto

Erster spiritueller Impuls zu 7 Wochen ohne Blockaden in der Fastenzeit

Alles auf Anfang

Ein Anfang muss nicht immer am Anfang stehen. Sich sieben Wochen ohne Blockaden vorzunehmen, verlangt viel. Vielleicht ist es gar nicht möglich, weil Sie nicht für alles, was etwas in Ihrem Leben und Alltag blockiert, selbst verantwortlich sind. Oft blockieren uns andere mit ihren Erwartungen und Ansprüchen. Oder sogenannte „Sachzwänge“?

Ich möchte Sie ermutigen, mit einem „Sachzwang“ anzufangen. Überlegen Sie: Gibt es wirklich keine Alternative? Wenn Sie noch einmal anfangen würden und etwas anders machten, was würde sich dann ändern? Könnten Sie das versuchen? Was hindert Sie?

Ich bin überzeugt, dass es für alles, was ich tun kann, nie zu spät ist. Lieber spät als gar nicht. Genauso kann ich auch immer wieder neu anfangen. Ich muss mich nicht von der Vergangenheit hemmen und blockieren lassen. So gewinne ich Spielraum. Versuchen Sie es. Ändern Sie etwas, nur eine Kleinigkeit. Lassen Sie sich überraschen, was das bewirkt.

Ihr Pastor Dirk Voos

2021_1._Fastenimpuls.pdf


 

Aktuelle Veranstaltungen

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