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Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn

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Willkommen
bei der EMFA

Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn – Integrationsagentur

Seit ihrer Gründung 1989 ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine Einrichtung des Kirchenkreises Bonn, mit dem Ziel, Flüchtlinge, Asylsuchende, Migrantinnen und Migranten bei ihren rechtlichen, sozialen, und seelsorgerischen Problemen zu begleiten und zu beraten. 1995 wurde auf Initiative der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V. (BIM e.V.) gegründet, um im Bereich der Bildungsarbeit den Interkulturellen Dialog zu fördern. Gemeinsam führen wir Seminare und Veranstaltungen zu migrationspolitischen Themen, Interkulturelle Trainings und Projekte durch. Der Evangelische Kirchenkreis Bonn setzt sich in Zusammenarbeit mit BIM e.V., den Bonner Gemeinden und städtischen Jugendeinrichtungen für die Belange von Migranten, Migrantinnen und Flüchtlingen ein.

Mit einem kleinen Team von hautamtlichen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und vielen ehrenamtlichen Helfern ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine unverzichtbare Anlaufstelle in Bonn geworden. Die gute Vernetzung mit anderen Organisationen und städtischen Einrichtungen kommt den Hilfesuchenden unmittelbar zugute.

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen, Projekte und Berichte.

Foto-Ausstellung

Foto-Ausstellung "Hoffnung und Trauer"

Hoffnung und Trauer ins Gesicht geschrieben

Warum sind wir hier?
Geflüchtete aus der Ukraine erzählen über ihre Flucht nach Deutschland.

Fotoausstellung / Publikation / der aktuellen Situation in der Ukraine geschuldet: Bildreihen und Texte

Die Fotoausstellung "Hoffnung und Trauer ins Gesicht geschrieben" zeigt eindrucksvolle Porträts von Geflüchteten aus der Ukraine, die im Rahmen des Projekts "Warum sind wir hier?" ihre Geschichten erzählen. Die Ausstellung wird am 21.11.2023 um 18 Uhr im MIGRApolis-Haus der Vielfalt in Bonn eröffnet. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf eine bewegende Begegnung mit Menschen freuen, die vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen sind und nun in Deutschland einen neuen Halt im Leben suchen.

Das Projekt "Warum sind wir hier?" wurde von der EMFA/Integrationsagentur im Evangelischen Kirchenkreis Bonn initiiert und von Frau Dr. Nino Müntnich geleitet. Der Fotograf Ulrich Püschmann hat die Geflüchteten aus der Ukraine in ihrem Alltag begleitet und ihre Emotionen, Hoffnungen und Ängste eingefangen. Die Fotos werden durch Texte ergänzt, die die Lebensgeschichten der Porträtierten erzählen. Die Ausstellung möchte einen Einblick in die Situation der Geflüchteten geben und zum Nachdenken und Dialog anregen.

Die Begrüßung bei der Eröffnung der Ausstellung wird Superintendent Dietmar Pistorius übernehmen, der die Bedeutung des Projekts für die Integration und das Zusammenleben in Bonn hervorheben wird. Frau Dr. Nino Müntnich und Herr Ulrich Püschmann werden über die Entstehung und die Ziele des Projekts berichten und auch die Dokumentation zur Ausstellung vorstellen. Auch Porträtierte aus der Ukraine werden anwesend sein. Die musikalische Begleitung übernimmt das Smile Duett, bestehend aus Tamara Pfefferkorn und Irina Mirzoyan, die mit ihren Liedern eine Brücke zwischen den Kulturen schlagen.

Die Ausstellung ist vom 22. November 2023 bis zum 15. Januar 2024 im MIGRApolis-Haus der Vielfalt in der Brüdergasse 16-18 in der Bonner Innenstadt zu sehen. Der Eintritt ist frei. Beim Besuch von Gruppen wird um telefonische Anmeldung gebeten.


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PRESSEMITTEILUNG (27.09.2023)

Der Bonner Superintendent Dietmar Pistorius warnt vor Stimmungsmache gegen das Kirchenasyl: „Menschen durch Kirchenasyl schützen, auch wenn wir damit keinen Applaus ernten“ 

Der Bonner Superintendent Dietmar Pistorius hat sich klar zum Kirchenasyl bekannt und die aktuelle Debatte scharf kritisiert. „Wir erleben das Paradox, dass wir in Deutschland formal zwar am individuellen Asylrecht festhalten, zugleich aber alle Energie darauf verwenden, dass Menschen daran gehindert werden, dieses individuelle Asylrecht auch in Anspruch zu nehmen“, erklärte der Superintendent auf einer Veranstaltung zum Kirchenasyl im Rahmen der „Interkulturellen Woche“ am Dienstagabend in Bonn.

In dieser „sich aufheizenden Stimmung“ habe es das Kirchenasyl, schwer, noch Akzeptanz zu finden, so Pistorius. Zugleich gebe es eine Stimmungsmache gegen die sogenannten „Sonderrechte“ der Kirchen. „Der Populismus kennt keine Differenzierungen und wo er diffamieren kann, reißt er das Maul auf.“

Superintendent Dietmar Pistorius rief dazu auf „kritisch zu beobachten und zu begleiten, was sich in den Fragen der Migration und des Asylrechts entwickelt“. Und zugleich „genau hinzuschauen, wo es geboten ist, Menschen durch ein Kirchenasyl zu schützen, auch dann, wenn wir damit keinen Applaus ernten“. 

Auch in der Region Köln und Bonn kommt es immer wieder zu Fällen von Kirchenasyl, die aber oft nicht öffentlich werden, um eine zielführende Lösung mit den staatlichen Behörden nicht zu gefährden. 

Mehr als 400 Fälle bundesweit – Veranstaltung zur „Interkulturellen Woche“ in Bonn

Laut dem Kirchenasyl-Experten Benedikt Kern gibt es bundesweit derzeit mehr als 400 Fälle von Kirchenasyl. Er erinnerte daran, dass seit mehr als 40 Jahren Kirchengemeinden Schutzsuchenden Asyl am „Rande des Gesetzes gewähren, um Zeit zu gewinnen und Bleibeperspektiven zu erkämpfen“, so der katholische Theologe vom Verein „Ökumenischen Netzwerk Asyl in der Kirche NRW“. Angesichts steigender Abschiebungszahlen ständen die Kirchengemeinden und Engagierten in der Geflüchtetenarbeit vor Ort mit ihrem Ziel, Menschen im Einzelschicksal zu helfen, vor riesigen Herausforderungen. 

Die „Interkulturelle Woche“, in Bonn veranstaltet von der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit läuft noch bis zum 4. Oktober.

Weitere Infos: www.bonn-evangelisch.de / www.bonn-migration.de

Ausflug nach Amsterdam

Das Interesse der Ukrainer an europäischer Tradition ist außerordentlich, gerne und bereitwillig nehmen sie Eindrücke auf, welche die Bräuche und Gepflogenheiten der westlichen Kultur bieten. 

Deswegen ist es fast schon ein Muss, dass mit dem Projekt „Leuchtturm Mariupol“ jeden Monat verschiedene Museen, Städte oder Länder besucht und erkunden werden. 

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Die Teilnehmer des Projekts „Leuchtturm Mariupol” in Amsterdam.

Diesmal war im Mai 2023 die Hauptstadt der Niederlande, Amsterdam, an der Reihe. Nach einer ungefähr dreistündigen Zugfahrt haben wir die wunderschöne Stadt Amsterdam erreicht, im Land, in dem unter anderem Van Gogh, Vermeer, Anne Frank und Rembrandt lebten. 

Außergewöhnliche Architektur mit prächtigen Backsteinfassaden in unterschiedlichen Formen, Strukturen und Design fällt dem Betrachter sofort ins Auge. Die Vielfalt der Museen stellt den Besucher vor die Herausforderung, welche man besuchen sollte: das Van Gogh Museum oder das Rijksmuseum, in welchem über 5.000 Gemälde aus 800 Jahren niederländischer Geschichte aufbewahrt werden oder das Museum „Het Rembrandthuis“… 

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Verspielte Häuser an einer Gracht.

Besonders beeindruckend fanden die Ukrainer die auf ca. fünf Millionen Holzpfählen erbaute Stadt Amsterdam. Der Bau des bekannten Grachtengürtels wurde 1612 begonnen und nach ungefähr 40 Jahren beendet. (Es gibt fünf verschiedene Grachten.) Durch die Kanäle wurden Hauptgüter in die Stadt transportiert. 

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Grachten-Rundfahrt durch die Kanäle von Amsterdam.

Deswegen war eine Bootsfahrt durch verschiedene Grachten der Stadt ein Muss. Die schiefen Häuser, die im Wasser wie Puppenhäuser hin und her schaukelten, die hölzerne Brücke (Magere Brug), das Opernhaus (Dutch National Opera) und der Hauptbahnhof Amsterdam Centraal Station hinterlassen aus der Wasser-Perspektive unzerstörbare Eindrücke.

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Stärkung beim Italiener.

In der Fußgängerzone eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen war ein Muss, und dann war auch der Tagesausflug nach Amsterdam zu Ende. 

Projekt „Leuchtturm Mariupol“ 

Dr. Nino Muentnich

Eröffnung der Interkulturellen Woche 2023

Eröffnung der Interkulturellen Woche 2023

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Die Interkulturelle Woche 2023 in Bonn ist eröffnet!

„Neue Räume“ ist ihr Motto und das stand auch im Zentrum der feierlichen Auftaktveranstaltung, die am 15.09.2023 im Haus MIGRApolis stattfand und die von der Evangelische Migrations und Flüchtlingsarbeit (EMFA) organisiert wurde.

Die EMFA ist eine Einrichtung des Kirchenkreises Bonn, die sich für die Integration und Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung einsetzt. Ihr Leiter, Herr Dr. Hidir Celik, eröffnete die Veranstaltung mit einer herzlichen Begrüßung und einem Überblick über die verschiedenen Projekte und Angebote der EMFA. Er betonte, wie wichtig es ist, den Dialog und die Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu fördern.

Das wurde auch in dem musikalischen Programm deutlich, das die Gäste auf eine Reise durch drei Kontinente mitnahm. Afrikanische Rhythmen untermalten die nachdenklichen Texte von Augusto Saico-Balde. Der mitreißende Gesang der ukrainischen Sopranistin Frau Myroslava, die klassische Werke und Volksweisen ihrer Heimat vortrug, begeisterte die Zuhörer und die orientalischen Melodien von Ahmet Dikme und Narim Dikme nahmen die Gäste mit auf eine Reise in das Land der Aleviten. Alle Musikerinnen und Musiker begeisterten das Publikum mit ihrer Leidenschaft und ihrem Können.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete nach kurzer Pause ein Vortrag von Herrn J. Michael Fischell, der Interessierten das Netzwerk "Flucht, Migration und Behinderung" vorstellte. Er erklärte, welche besonderen Herausforderungen und Bedürfnisse Menschen mit Behinderung haben, die aus ihrer Heimat fliehen mussten oder hierher migriert sind. Er zeigte uns auch, wie das Netzwerk diese Menschen unterstützt und berät.

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Am Sonntag ging die Interkulturelle Woche weiter mit einem Eröffnungsgottesdienst in der Kreuzkirche. Unter dem Thema "Neue Räume" predigte Pfarrer Dr. Martin Gröger und machte der anwesenden Gemeinde Mut, sich auch auf Neues einzulassen und offen zu sein für die Begegnungen, die uns bereichern.

Die Interkulturelle Woche 2023 in Bonn ist noch lange nicht vorbei. Es gibt noch viele weitere spannende Veranstaltungen zu entdecken.

Hier finden Sie das aktuelle Programmheft.

Aktuelle Veranstaltungen

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