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Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn

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Willkommen
bei der EMFA

Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn – Integrationsagentur

Seit ihrer Gründung 1989 ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine Einrichtung des Kirchenkreises Bonn, mit dem Ziel, Flüchtlinge, Asylsuchende, Migrantinnen und Migranten bei ihren rechtlichen, sozialen, und seelsorgerischen Problemen zu begleiten und zu beraten. 1995 wurde auf Initiative der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V. (BIM e.V.) gegründet, um im Bereich der Bildungsarbeit den Interkulturellen Dialog zu fördern. Gemeinsam führen wir Seminare und Veranstaltungen zu migrationspolitischen Themen, Interkulturelle Trainings und Projekte durch. Der Evangelische Kirchenkreis Bonn setzt sich in Zusammenarbeit mit BIM e.V., den Bonner Gemeinden und städtischen Jugendeinrichtungen für die Belange von Migranten, Migrantinnen und Flüchtlingen ein.

Mit einem kleinen Team von hautamtlichen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und vielen ehrenamtlichen Helfern ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine unverzichtbare Anlaufstelle in Bonn geworden. Die gute Vernetzung mit anderen Organisationen und städtischen Einrichtungen kommt den Hilfesuchenden unmittelbar zugute.

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen, Projekte und Berichte.

Geflüchtete mit Behinderung müssen bedarfsgerecht untergebracht werden

Pressemitteilung

Handicap International e.V. fordert zusammen mit 28 weiteren Organisationen die Regierungen der Bundesländer auf, geflüchtete Menschen mit Behinderung nicht in Erstaufnahmeeinrichtungen unterzubringen, wenn die dortige Unterbringung nicht bedarfsgerecht stattfinden kann. In dem gemeinsamen Positionspapier der 29 Organisationen der Behinderten- und Flüchtlingsarbeit heißt es, die Wohnverpflichtung müsse beendet werden. Zwar böte §49 Absatz 2 AsylG theoretisch die rechtliche Möglichkeit der Entlassung aus der Aufnahmeeinrichtung, diese sei jedoch zu unkonkret und finde zu selten Anwendung. Das Gesetz müsse daher konkretisiert werden, so die 29 Organisationen.

In ihrem Positionspapier weisen die Unterzeichner*innen darauf hin, dass eine Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtungen ungeeignet sei, die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung angemessen zu berücksichtigen. Fehlende private Rückzugsräume, ungenügende Barrierefreiheit, fehlender Zugang zu behinderungsspezifischen Beratungsleistungen, unzureichende Betreuungsschlüssel und die räumliche Abgelegenheit vieler Einrichtungen stünden dem oft entgegen.

Die Lebensumstände von Asylsuchenden mit Behinderung in Erstaufnahmeeinrichtungen widersprächen somit zentralen Prinzipen der UN-Behindertenrechtskonvention: der Achtung von Würde, Selbstbestimmung und Teilhabe. Erschwerend komme hinzu, dass Schutzbedarfe in Deutschland nicht flächendeckend und systematisch identifiziert werden und dadurch unsichtbar bleiben. Die Unterzeichner*innen fordern daher auch, ein Verfahren zur Identifizierung behinderungsspezifischer Schutz- und Unterstützungsbedarfe zu entwickeln. An der Verfahrensentwicklung und -implementierung sollten Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderung und Fachverbände beteiligt werden. Sofern die identifizierten Schutz- und Unterstützungsbedarfe im Rahmen der Unterbringung nicht umfänglich berücksichtigt werden können, müsse sich ein transparentes Auszugsmanagement anschließen, welches die Aufhebung der Wohnverpflichtung auf Basis von §49 Absatz 2 AsylG in die Wege leitet.

Infektionsrate in Sammelunterkünften besonders hoch

Besondere Relevanz erhält die Art der Unterbringung in der aktuellen zweiten Welle der Coronakrise. Die Gefahr für Menschen mit Behinderung, bei einer Covid-19-Infektion einen schweren Krankheitsverlauf zu haben, ist besonders hoch. Laut Robert-Koch-Institut waren bis September 2020 insgesamt knapp 200 Ausbrüche in Flüchtlingseinrichtungen zu verzeichnen. Mit durchschnittlich 20,8 Infektionen pro Ausbruchsgeschehen haben Flüchtlingsunterkünfte die höchste Infektionsrate. Aktuelle Corona-Ausbrüche wie in Hamburg oder Essen zeigen: Die Unterbringung vieler Geflüchteter auf engem Raum erhöht das Ansteckungsrisiko.

Dr. Inez Kipfer-Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International e.V., fordert: „Gerade während der Corona-Pandemie treten die grundsätzlichen Probleme offen zu Tage, die sich aus der Unterbringung geflüchteter Menschen mit Behinderung in Sammelunterkünften ergeben.

Die Mitte 2019 gesetzlich verlängerte Unterbringungsregelung in diesen für Menschen mit Behinderung fast immer ungeeigneten Einrichtungen steht im Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention. Diese Form der Unterbringung muss beendet werden, wenn die betroffenen Menschen mit Behinderung das möchten.

Link zum Positionspapier


 

Erwartung(en) im Advent

Newsletter für in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit Engagierte und Interessierte während der Adventszeit

Liebe in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit Engagierte und Interessierte!

Wenn ein Jahr zu Ende geht, ist die Adventszeit eine gute Gelegenheit nach vorne zu blicken: Was wird kommen? Aber auch: Worauf warte ich? Was wünsche ich?

Dazu möchte ich während dieses Jahres vom 1. Advent (29. November) bis zum 4. Advent (20. Dezember) wöchentlich als spirituellen Impuls jedem zur persönlichen Besinnung einen Adventsbrief per E-Mail schicken, der sich dazu anmeldet unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Nehmen Sie sich / nehmt Euch ein paar Minuten jede Woche dafür Zeit.

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen / Euch.

Pfarrer Dirk Voos


 

Zum Buß- und Bettag 2020

Busstag

Foto: https://www.busstag.de/20/assets/content/RZ_BuB-Tag_motiv_preview.jpg

Wie geht es weiter? Seit die Infektionszahlen mit Covid-19 stark gestiegen sind, bei uns in der Stadt, im Kreis, im ganzen Land, Europa und der Welt, ist die Zukunft unsicherer. Nicht genau zu wissen, wie es weitergeht, macht Angst, unruhig.

Gäbe es doch einen Schalter, den Blick auf die Zukunft wieder positiv freizuschalten! Was kann ich selbst dafür tun? Ich bin gewohnt, die Zukunft selbst zu gestalten. Fällt beispielsweise das Licht aus, tausche ich die defekte Leuchte aus und schalte sie danach wieder ein. Doch vieles, was durch Corona geschieht, können wir nicht so einfach ändern oder reparieren. Es gibt keinen oder zumindest noch keinen Ausschalter.

Aber es gibt einen On-Schalter für eigenes Handeln, sich entsprechend der neuen Lage zu verhalten, um sich selbst und andere so weit wie möglich zu schützen, um das Fortschreiten des Virus einzudämmen usw.

Es gibt einen On-Schalter, dafür Energie zu gewinnen: Hoffnung, Zuversicht. Mut. Für mich ist der diesjährige Buß- und Bettag solch ein Wendepunkt, den Schalter umzulegen, wenn ich meine Sorgen und Ängste, meine Sehnsüchte, aber auch meine Ohnmachtsgefühle mit Gott teile.

Wenn Sie sich auch danach sehnen, den Schalter umzulegen, nehmen Sie sich Zeit für das, was Sie in Ihrem Inneren bewegt. Wenn Sie wollen, können Sie auf folgender Website zum Buß- und Bettag 2020: https://www.busstag.de/20/mein_gebet.php: Wünsche und Klagen aufschreiben oder Gebete mit anderen teilen.

Nehmen Sie sich ein paar Augenblicke Zeit und stellen sich selbst die Frage: „Wie sehe ich meine Zukunft?“ On oder Off?

Wenn Sie mögen - kommen Sie in unsere Gottesdienste am Buß- und Bettag: https://www.bonn-evangelisch.de/gottesdienste.php. Dazu lade ich Sie herzlich ein.

Pfarrer Dirk Voos

 

 


 

AUSZEIT online

Liebe an der Auszeit Interessierte!

Herzlich möchte ich zur letzten Online-Auszeit im Jahr 2020 für DIENSTAG, DEN 8. DEZEMBER 2020, VON 13.30 - 14.15 UHR einladen.

Über das Programm "zoom" kann jede oder jeder, der möchte, teilnehmen.

Diesmal gibt es einen _NEUEN ANDEREN _Link:

Thema: Auszeit 8.12.2020
Uhrzeit: 8.Dez.2020 01:30 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://zoom.us/j/93770326225?pwd=U0k3aUFsK1NJbEJHanhvRW5yQmRoZz09 

Meeting-ID: 937 7032 6225
Kenncode: 583382

Schnelleinwahl mobil
+16468769923,,93770326225# Vereinigte Staaten von Amerika (New York)
+16699006833,,93770326225# Vereinigte Staaten von Amerika (San Jose)

Einwahl nach aktuellem Standort
+1 646 876 9923 Vereinigte Staaten von Amerika (New York)
+1 669 900 6833 Vereinigte Staaten von Amerika (San Jose)
+1 253 215 8782 Vereinigte Staaten von Amerika (Tacoma)
+1 301 715 8592 Vereinigte Staaten von Amerika (Washington
D.C)
+1 312 626 6799 Vereinigte Staaten von Amerika (Chicago)
+1 346 248 7799 Vereinigte Staaten von Amerika (Houston)
+1 408 638 0968 Vereinigte Staaten von Amerika (San Jose)

Meeting-ID: 937 7032 6225
Ortseinwahl suchen: https://zoom.us/u/a1cnlNsST

Thema wird passend zur Adventszeit und kurz vor dem nächsten neuen Jahr "ERWARTUNG(EN)" sein.

Gebt die Information bitte auch andere Interessenten weiter. Danke.

Herzliche Grüße

Dirk Voos


 

Aktuelle Veranstaltungen

Dez
3

03.12.2020 15:00 - 17:00

Dez
6

06.12.2020 00:00 - 23:59

Dez
6

06.12.2020 00:00 - 23:59

Dez
7

07.12.2020 14:00 - 16:30

Dez
8

08.12.2020 10:00 - 12:00

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