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Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn

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Willkommen
bei der EMFA

Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn – Integrationsagentur

Seit ihrer Gründung 1989 ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine Einrichtung des Kirchenkreises Bonn, mit dem Ziel, Flüchtlinge, Asylsuchende, Migrantinnen und Migranten bei ihren rechtlichen, sozialen, und seelsorgerischen Problemen zu begleiten und zu beraten. 1995 wurde auf Initiative der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V. (BIM e.V.) gegründet, um im Bereich der Bildungsarbeit den Interkulturellen Dialog zu fördern. Gemeinsam führen wir Seminare und Veranstaltungen zu migrationspolitischen Themen, Interkulturelle Trainings und Projekte durch. Der Evangelische Kirchenkreis Bonn setzt sich in Zusammenarbeit mit BIM e.V., den Bonner Gemeinden und städtischen Jugendeinrichtungen für die Belange von Migranten, Migrantinnen und Flüchtlingen ein.

Mit einem kleinen Team von hautamtlichen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und vielen ehrenamtlichen Helfern ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine unverzichtbare Anlaufstelle in Bonn geworden. Die gute Vernetzung mit anderen Organisationen und städtischen Einrichtungen kommt den Hilfesuchenden unmittelbar zugute.

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen, Projekte und Berichte.

Bildungsreise nach Georgien

Termin: 21. Mai bis 1. Juni 2020 (12 Tage)
Preis: 1350€
(Basiert auf einem Flugticketpreis in Höhe von 500€, mit 8kg Handgepäck und bis zu 23kg Gepäck im Koffer.)
Einzelzimmer Zuschlag 310€
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ansprechpartnerin: Nino Müntnich
Highlights:
* Tiflis - Georgiens Hauptstadt
* Weinkeller „Khareba“ im Kaukasusgebirge
* Borjomi - Kurort
* Felsenstadt „Vardzia“ in Kleinkaukasus
* Kloster-Komplex Gelati
* Sataplia, Prometes Mgvime
* Höhlenkloster David Garedscha
* Mzcheta - frühere Hauptstadt Georgiens, heutiges religiöses Zentrum.
Im Reisepreis inklusive:
Deutschsprachige Reiseleitung
Linienflüge (Economy-Klasse) mit Lufthansa oder LOT von Köln oder Düsseldorf via München oder Warschau nach Tiflis. Handgepäck 8 kg, Bagage 23 kg
Flughafensteuern, Sicherheitsgebühren, Luftverkehrssteuern, zurzeit gültiger Kerosinzuschlag
Übernachtungen in 3- und 4-Sterne-Hotels mit privatem Bad/Dusche und WC in der gebuchten Zimmerkategorie
Transfers und Ausflüge im komfortablen Minibus mit Klimaanlage.
Ausflugsprogramm, inklusive Eintrittsgelder
Verpflegung Halbpension 11x Frühstück, 11x Abendessen in georgischen Restaurants.
Große Weindegustation mit Essen im Weinkeller „Khareba“.
0,5 Liter Mineralwasser und 1 Glas Wein zu den Abendessen
Nicht eingeschlossene Leistungen:
Kofferträger
Trinkgelder
Ausgaben des persönlichen Bedarfs
Sonstige nicht genannte Leistungen
Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen einen Reisepass, der noch mindestens drei Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Ein Visum ist nicht erforderlich.
Hinweis zur Unterbringung
Das Hotel in Tiflis liegt im Zentrum und zeichnet sich durch guten Service aus. Die ausgewählten Hotels in Signagi, Kutaisi, Borjomi und Tiflis überzeugen durch ihre Qualität.
Reiseversicherung:
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung beziehungsweise eines Versicherungspakets.

Die Bonner Buchmesse Migration goes to Leipzig

von Marion Rissart

Ja, Sie haben richtig gelesen.

Die Bonner Buchmesse Migration klebt nicht an der Scholle, sondern freut sich, im “Literarischen Salon NRW“ auf der Leipziger Buchmesse 2020 auf nationaler Ebene zu präsentieren!
Auf Einladung des LiteraturRates NRW  stellen am Freitag, dem 13. März 2020 um 15 Uhr auf der Leipziger Buchmesse 2020, Hidir Celik (Erfinder der Bonner Buchmesse Migration) und Marion Rissart vom Organisationsteam das Konzept vor.

Gedichte, Wissenschaft und Prosa – für jeden etwas

Hidir Celik vermittelt außerdem mit seinem neuesten Gedichtband „Ich stehe vor den Toren“, wie er sich mit den Fragen unserer Gegenwart, wie Flucht, Vertreibung, Krieg und Frieden, kritisch auseinander setzt.

Marion Rissart dagegen analysiert in ihrem Sachbuch „Menschenrechte-who cares?!“, ob Menschenrechtsverletzungen überhaupt bestraft werden können und wie das Ringen um späte Gerechtigkeit anhand des Beispiels Argentinien aussieht.

Forum für Kunst und Kultur

Mit an Bord auf der Leipziger Buchmesse sind außerdem die Autoren der ersten Stunde, Monika Seyhan und Joël Agnigbo. Monika Seyhan erzählt in ihrem neuesten Werk „Lebens(t)räume“, wie das Leben sich nicht durch schützende Räume einsperren lässt.  Joël Agnigbo beschreibt in seinem Buch „Stolpersteine auf dem Weg zur Freiheit“ ausführlich den Weg von der Kolonisation Afrikas bis hin zur Migration und räumt damit auch mit dem Vorurteilen auf, die zu dieser Schieflage führen konnten.

Wir freuen uns, unsere Bonner Buchmesse Migration als Forum für Literatur und Kunst als Brücke zwischen den Kulturen einen breiteren Publikum vorzustellen. Und wir sind gespannt auf inspirierende Gespräche durch belebende Begegnungen.

Schauen Sie vorbei! Wir freuen uns auf Sie!

Termin: Freitag, 13. März 2020
Uhrzeit: 15 Uhr
Ort: Leipziger Buchmesse, Halle 5, Stand K 406

Gruppenbild Preisverleihung Bonner Buchmesse

Preisverleihung des Literaturwettbewerbes bei der Buchmesse 2019;
Foto: Jürgen Seidel


 

Foto-Ausstellung zum Thema "Antisemitismus" eröffnet!

Juden in Deutschland fühlen sich zunehmend bedroht
Beschimpfungen, Mobbing und auch Gewalt nehmen ständig zu…
Juden haben Angst…
 
Antisemitismus ist nicht irgendein Verschwörungsglaube, sondern er bedroht die Grundlagen jeder friedlichen, freiheitlichen und rechtsstaatlichen Ordnung.
 
Viele Menschen in Deutschland wissen nicht, dass jüdische Institutionen in der Regel unter Polizeischutz stehen. Erst der Angriff auf einen Kippa-tragenden Jungen in Berlin im April 2018 erregte ein größeres Medienecho.
 
Durch Internet, Satellitenfernsehen und die Verbreitung von Smartphones können hunderte Fernsehkanäle in Deutschland angeschaut werden. Konflikte aus dem Nahen Osten werden so unter Familien in Deutschland ausgetragen. Die Hemmschwellen bei antisemitischen Äußerungen sind im anonymen Internet zurückgegangen, antisemitische Parolen werden öffentlich skandiert, jüdische Restaurants angegriffen, Friedhöfe geschändet,
Synagogen angegriffen, und für jüdische Schüler ist das Klima an vielen Schulen unfreundlich.
 
Diese Sachlage gilt es zu vermitteln und besonders junge Leute zu sensibilisieren, so etwas nicht zu tun, sondern respektvoll mit anderen Menschen oder Verschiedenheit umzugehen. Einem breiten Publikum soll die Wirklichkeit jüdischen Lebens nahegebracht werden.
 
Der Wert der Ausstellung liegt in dieser Sensibilisierung und der Vermittlung von Basiskenntnissen über jüdisches Leben heute in Deutschland.
Eine möglichst einfach aufzubauende Roll-Up-Ausstellung soll in Schulen an zentraler Stelle platziert werden. Übers Internet können dann die Interviews abgerufen werden. Lehrer sollen diesen Lernprozess begleiten.
 
Das Projekt Angst vor Hass ist als Wanderausstellung konzipiert, die in Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen Station machen wird. Den Anfang macht die Bertolt-Brecht-Gesamtschule in Bonn.
 
Die Ausstellung wurde von Frau Leutheusser-Schnarrenberger, der Antisemitismusbeauftragten von Nordrhein-Westfalen, am 28. Januar (Dienstag) um 11.00 Uhr in der Bertolt-Brecht-Gesamtschule, Schlesienstraße 21-23, 53119 Bonn, eröffnet.
 
Die Grußworte sprachen:
Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Stadt Bonn
Pfarrer Uwe Grieser, stellvertretender Superindendent des Evangelischen Kirchenkreises Bonn
Margarete Traub, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Bonn
Margarete Ruhnke, Leiterin der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn
 
Die Moderation übernahmen Dr. Hidir Celik, Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur und Dr. Uri Robert Kaufmann, Leiter der Alten Synagoge Essen. Anwesend war der Fotograf Ulrich Püschmann.
 
Musikalisch gestaltet wurde die Veranstaltung durch die Bläsergruppe der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn.
 
Träger des Projektes ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur.
 
Die Ausstellung „Juden in Deutschland haben wieder Angst“ ist bis Ende Februar im Foyer der Aula der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn, Schlesienstraße 21-23, zu sehen.
 
 
 
 
Eröffnungsveranstaltung Bonn 24 1600  Eröffnungsveranstaltung Bonn 39 1600 Eröffnungsveranstaltung Bonn 41 1600
 
Linkes Bild: von links nach rechts: Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Stadt Bonn,  Margarete Ruhnke, Leiterin der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn, Dr. Margaret Traub, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Bonn, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Antisemitismusbeauftragte des Landes  Nordrhein-Westfalen, Dr. Hidir Celik, Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur
 
Mittleres Bild: Ausstellungsstücke
 
Rechtes Bild: Bläsergruppe der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn
 
 
Fotos: Ulrich Püschmann

Offene Beratungssprechstunde der EUTB

In Zusammenarbeit mit der EMFA Bonn – Integrationsagentur bietet die Ergänzende Unabhängige Teilhabe Beratung Bonn eine offene Beratungssprechstunde in den Räumen von MIGRApolis an.
 
Menschen mit Einschränkungen haben das Recht auf Teilhabe in der Gesellschaft und auf Leistungen für ein selbstbestimmtes Leben. Mögliche Beratungsthemen sind:

∗ Assistenzleistungen
∗ Persönliches Budget
∗ Wohnen und Betreuung
∗ Schwerbehindertenausweis
∗ Familie und Partnerschaft
∗ Schule, Ausbildung, Beruf oder Studium
∗ Freizeit und psychosoziale Beratung in Lebenskrisen

Peer Counseling – Beratung von Betroffenen für Betroffene – ist die bevorzugte Beratungsmethode. Sie unterstützt, Entscheidungen selbstbestimmt zu treffen.
Die Beratung ist kostenlos und beantwortet Fragen zur Teilhabe. Die Wünsche der Ratsuchenden stehen immer im Vordergrund. Gerne können Sie sich zu der Beratung begleiten lassen.

Beratung jeden 2. Dienstag im Monat
von 10:00 bis 12:00 Uhr
MIGRApolis-Haus der Vielfalt
Brüdergasse 16-18
53111 Bonn
Telefon: 0228-69 74 91
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sven Günzel
Leitung EUTB-Bonn
Web: http://www.eutb-bonn.de
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 0228-25 04 20

Sven Günzel hat in Hamburg Japanologie und evangelische Theologie studiert und war als Journalist und Redakteur freiberuflich tätig.
2001 ist er nach Bonn gekommen und hat ab 2005 als Trainer bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet. Hier kam es zu ausgiebigen Kontakten mit behinderten Menschen. Das und seine eigenen Beeinträchtigungen nahm er zum Anlass, bis 2018 ehrenamtlich als Peer Counselor zu beraten.
Ab 2017 hat er hat dabei geholfen, die EUTB-Beratungsstelle in Bonn aufzubauen, dessen Leiter er heute ist. Er berät mit zwei Kolleginnen Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige und von Behinderung bedrohte Menschen zu allen Themen der Teilhabe.

Aktuelle Veranstaltungen

Feb
18

18.02.2020 10:00 - 12:00

Feb
20

20.02.2020 00:00 - 23:59

Feb
24

24.02.2020 00:00 - 23:59

Feb
25

25.02.2020 00:00 - 23:59

Feb
26

26.02.2020 00:00 - 23:59

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