Durch Literatur Vielfalt gestalten – Grenzen überwinden

10. Bonner Woche der Kulturen

Die diesjahrige Bonner Woche der Kulturen findet unter dem Motto:
»Durch Literatur Vielfalt gestalten – Grenzen überwinden« statt.

Diese Woche schafft seit dem Jahr 2000, alternierend zur Bonner Buchmesse Migration, alle zwei Jahre im Spätherbst ein Forum für interkulturelle Begegnung in der Bundesstadt Bonn.

Sie bietet mit Lesungen, Diskussionsforen, Vorträgen und Ausstellungen Anlässe zum Dialog und zur Begegnung über das Medium der Kultur.
Besonders die literarischen Veranstaltungen setzen sich mit unseren Kulturräumen in ihrer ganzen Vielfalt auseinander.

Veranstalter: Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA)/ Integrationsagentur
in Zusammenarbeit mit dem Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V.
mit Unterstützung der Bundesstadt Bonn

Die Eröffnungsveranstaltung findet am Donnerstag, dem 22. November 2018, um 18.00 Uhr statt.
Ort: Haus der Evangelischen Kirche, Adenauerallee 37, 53113 Bonn

Weitere Veranstaltungen finden im MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn, statt.

BWK_2018_Programm

Neue Wege der Selbsthilfe und Beratung – von/für Geflüchtete(n)/Zugewanderten mit Behinderung(en)/ Erkrankungen

Tagung
Freitag, 9. November 2018 | 10.30 – 17.00 Uhr
MIGRApolis-Haus der Vielfalt | Brüdergasse 16 – 18 | 53111 Bonn

Der informative und fachliche Austausch professioneller und ehrenamtlicher Akteur*innen aus den Arbeitsbereichen Migration,
Flüchtlings- und Behindertenhilfe steht im Mittelpunkt der Tagung »Neue Wege der Selbsthilfe und Beratung – Von/für
Geflüchtete(n)/Zugewanderte(n) mit Behinderung(en)/Erkrankungen«. Die Teilnehmenden werden im inklusiven und interkulturellen
Kontext Handlungsfelder und Konzepte aus dem Themenspektrum der kommunalen Gesundheits-, Alten- und
Behindertenhilfe kennenlernen und diskutieren.

Ein Schwerpunktthema der Tagung ist die Selbsthilfe und Selbstorganisation von Geflüchteten/Zugewanderten: Neue Wege und
Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Hemmnisse sowie die Umsetzung in der Praxis. Weitere Themen sind die (Peer-)Beratung
von/für Geflüchtete(n)/Zugewanderte(n) und die Kooperation und gegenseitige Unterstützung der (o.g.) Akteur*innen in der
Bonner Region (Netzwerk).

Ansprechpartner*innen und Referent*innen der Tagung sind die professionellen und ehrenamtlichen Akteur*innen der Flüchtlingsund
Behindertenhilfe, Fachkräfte und Multiplikatoren im Gesundheits- und Pflegesektor, der Migrations- und Sozialarbeit, der
Selbsthilfe, Verwaltung, aus Wissenschaft und Praxis und natürlich die Akteur*innen des Netzwerkes »Flucht, Behinderung und
Krankheit«.

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Interkulturelle Woche eröffnet

Mit einer gut besuchten vielfältigen Feier wurde am 14. September 2018 im MIGRApolis-Haus die diesjährige Interkulturelle Woche eröffnet.

Nach einer Ansprache von Dr. Hidir Celik, dem Leiter der EMFA / Integrationsagentur, bestand für die BesucherInnen Gelegenheit zu Gesprächen und zum Genuss eines bunten Buffets.

Musikalisch sorgte das Altstadt-Ensemble für Unterhaltung, und eine orientalische Tanzeinlage aus dem Iran sorgte für Begeisterung bei den Teilnehmenden.

IKW Eroeffnung 1  IKW Eroeffnung 2

IKW Eroeffnung 3 IKW Eroeffnung 4

Bilder: Hidir Celik

 

Ferienfreizeit „Endlich Sommer“

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Bericht von Lisa Beisheim

In der Woche vom 13.08.2018 – 17.08.2018 fand wieder die alljährliche Kinderferienfreizeit der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit – EMFA - statt. Das im Vorfeld von Silke Hansen, der Koordinatorin Flüchtlingsarbeit für den Evangelischen Kirchenkreis, organisierte Programm sah für die Teilnehmer*innen zwischen 8 und 12 Jahren und uns fünf Teamer*innen zahleiche sowohl sportliche als auch kreative Aktivitäten vor. Für die Kinder bot die Woche die Möglichkeit, sich in vielfacher Weise neu auszuprobieren und ihr Lebensumfeld mit anderen Augen zu entdecken. Jeden Morgen traf sich die Gruppe um halb zehn im MIGRApolis-Haus, wo zunächst noch gemalt, gespielt und getanzt werden konnte, bevor alle zusammen aufbrachen. Mit Bus, Bahn und zu Fuß erreichten wir in den Tagen immer unsere Ziele, wobei wir aufgrund der gelben Warnwesten, die alle trugen und zum Erkennungssymbol unsere Gruppe wurden, nicht zu übersehen waren. Im Laufe der Woche wurde der Zusammenhalt immer größer, und alle verstanden sich super untereinander, trotz der Altersdifferenzen und Sprachbarrieren. So übersetzen die Kinder immer sehr eifrig alles auf Arabisch und halfen sich gegenseitig. Stets konnte man Kinderlachen und freudige Stimmen hören sowie strahlende Augen sehen.

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Zwölfmal Linz und zurück bitte - ein kleiner Reisebericht


Voller Erwartung traf sich unsere Selbsthilfegruppe älterer Zugewanderter und Anghöriger bereits am Morgen des 25. Juli im MIGRApolis-Haus der Vielfalt.
Michael Fischell erzählte, was uns am diesem Tag alles erwarten würde. Gemeinsam ging es zum Schiffsanlegestelle am Rhein. Auf dem Schiff, die  Poseidon, waren für uns zwei große Tische reserviert.  Erfreulich war die zuvorkommende Bedienung; die uns - auch in arabischer Sprache!- mit Rat und Tat zur Seite stand. Entlang ging die Fahrt an gemütliche Rheinstädtchen, Naturdenkmälern und manchen Sehenswürdigkeiten.
 
Angekommen in Linz, begann unsere Erkundung der alten Stadt am wuchtigen Rheintor, einem ehemaligem Zollhaus. Vorbei ging es an der ehemaligen kurfürstlichen Burg Linz. Da es sehr heiß war, kam eine kleine Pause mit selbstgebackenem Kuchen und Wasser gerade recht. Danke Ulrike!
 
Schritt für Schritt  ging es weiter hoch in das Städtchen. Wir staunten über die wertvolle historische Substanz, die schönen alten Fachwerkhäuser.  Am Marktplatz angekommen, dem  Zentrum der Altstadt, umrahmt von einem Häuserkranz aus 5 Jahrhunderten, meldeten sich  dann doch leibliche Bedürfnisse. Und so wurde ein leckeres Essen eingenommen. Die Zeit verging; doch wir erreichten rechtzeitig wieder den Hafen um das wunderschöne Schiff „Rheinprinzessin“ zu besteigen. Auf der Rückfahrt wurde noch ober- und unterhalb des Decks so manches angeregte Gespräch geführt. Alle waren sich in guter Stimmung einig: Dies war nicht unser letzter Ausflug!
 
J. Michael Fischell, im Juli 2018
 
Linz 1  Linz 2  Linz 3
 
Fotos: J. Michael Fischell

Bonner Altenhilfe zu Gast bei der Selbsthilfegruppe älterer Zugewanderter mit Gesundheitseinschränkungen

Gerne laden wir in unserer Selbsthilfegruppe Gäste und Experten ein, um Informationen und  Wissenswertes für uns zu erfahren.
 
So war auch am Dienstag, den 7. August im Café des MIGRApolis-Hauses der Vielfalt, Frau Britta Becker, die Leiterin des Hauses der Bonner Altenhilfe bei uns zu Gast. Sie zeigte sich sehr interessiert an den Aktivitäten unserer Gruppe und fand schnell den Kontakt und das persönliche Gespräch mit den Anwesenden. Frau Becker berichtete über die Ziele, Angebote und Aufgaben der Bonner Altenhilfe.
 
Es wurde dankenswerterweise kein abstrakter Vortrag und sehr bald wurden ihr konkrete Fragen gestellt. Das waren Fragen rund das Thema `Altern in Bonn`: zu möglichen pflegerischen Hilfen und Unterstützungs- und Entlastungsangeboten, zu Angeboten der Begegnung und Prävention und vielem mehr. Die Anwesenden zeigten sich sehr offen für eine Begegnung auch mit deutschen Älteren. Dankbar wurde auch vom vielfältigen Informationsmaterial Gebrauch gemacht, das Frau Becker mitgebracht hatte. Unsere Gruppe war sich einig, das an diesem Tag ein wichtiger Kontakt geknüpft und eine weitere Ansprechpartnerin gewonnen wurde!
 
J. Michael Fischell für die Selbsthilfegruppe älterer Zugewanderter mit Gesundheitseinschränkungen im MIGRApolis- Haus der Vielfalt
Im August 2018
 
Altenhilfe Becker
 
Eine rege Diskussion bei Kaffee und Kuchen…
Foto: J. Michael Fischell

„Ich möchte gerne einen Beitrag für diese Menschen leisten.“

Ein interessantes Gespräch mit Herrn Khalid Eldanaf zu seiner Motivation, Selbsthilfe von älteren MigrantInnen zu unterstützen, und zu ihren Bedürfnissen.
 
Michael Fischell: „Herr Eldanaf, vielleicht möchten Sie sich zunächst vorstellen…“
 
Khalid Eldanaf: „Ich bin als freiberuflicher Berufsbetreuer tätig. Ich betreue und vertrete Menschen mit Behinderung gerichtlich und außergerichtlich. Ich arbeite seit 2003 in diesem Beruf. Ich habe Sozialpädagogik studiert. Ich habe außerdem ein Master im Studiengang „Beratung und Vertretung im sozialen Recht“ absolviert. Ich habe ein Büro in Bonn-Graurheindorf. Die meisten Klienten sind MigrantInnen, da ich neben Deutsch auch Arabisch spreche.“
 
Michael Fischell: „Sie waren mit dabei, als am Samstag, dem 25. November 2017, im Haus der Geschichte in Bonn unsere (Selbsthilfe-) Gruppe älterer Migrant*innen/Geflüchteter mit gesundheitlichen Einschränkungen gegründet wurde. Seitdem nehmen Sie aktiv an den monatlichen Treffen im MIGRApolis-Haus der Vielfalt teil. Was ist Ihre Motivation, die Gruppe so vielfältig zu unterstützen?“
Khalid Eldanaf : „Ich habe aufgrund meines Berufes viel mit älteren MigrantInnen mit Behinderung zu tun. Ich weiß, wie schwer es diese Menschen haben. Ich möchte gerne einen Beitrag für diese Menschen leisten. Da ich lange in Deutschland lebe und gleichzeitig die sprachlichen und kulturellen Hintergründe von älteren MigrantInnen kenne, kann ich die offenen Fragen zu den verschiedenen alltäglichen Bereichen beantworten."
 
Michael Fischell: „Was reizt Sie an der Idee der Selbsthilfe?“
 
Khalid Eldanaf : „Ich finde es gut, wenn Menschen sich austauschen. Oft kann man von den Erfahrungen anderer Menschen lernen. In einer Selbsthilfegruppe kann man über seine Probleme vertraulich sprechen.“

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Selbsthilfegruppe älterer Migranten mit Gesundheitseinschränkungen

Einladung

Jeder von uns hat sich bestimmt schon einmal gefragt:

An wen wende ich mich, wenn ich oder mein Angehöriger Hilfe bei einer Behinderung oder Krankheit benötigt? Vieleicht ist auch die Seele erkrankt. Wer kann mir oder meiner Familie helfen? Wer kann mich unterstützen, wenn ich älter werde? Welche Angebote und Hilfen kann man in Anspruch nehmen?

Oft ist es gut, wenn man Fragen und Probleme hat, wenn man sich in einer Gruppe zusammenfindet. Gemeinsam ist es oft leichter, Probleme zu lösen,  zusammen etwas gegen das Problem machen. Miteinander sprechen macht Mut, und man ist mit seinen Sorgen nicht alleine. Man kann sich gegenseitig helfen.

Auch in Bonn haben wir eine Gruppe mit älteren Zuwander*innen gegründet. Gemeinsam möchten wir uns austauschen sowie Hilfen bei Behinderung und Krankheit anbieten. Wir möchten heute darüber sprechen, was wir alles zusammen in einer Gruppe unternehmen  können.

Die Gruppe trifft sich regelmäßig einmal im Monat im MIGRApolis-Haus der Vielfalt, in Bonn, Brüdergasse 16-18

Haben Sie Fragen oder möchten Sie mitmachen?

Dann wenden Sie sich bitte an Michael Fischell (Dipl.Soz.Wiss.)  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder    Tel.: 0176 34683410  

Eine Initiative der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn / Integrationsagentur (EMFA) und des NETZWERK FLUCHT | BEHINDERUNG | KRANKHEIT

Neue Wege der Selbsthilfe und Beratung

  • von / für Geflüchtete(n) / Zugewanderte(n) mit Behinderung(en) / Erkrankungen

Vorankündigung!

Der informative und fachliche Austausch professioneller und ehrenamtlicher Akteure aus den Arbeitsbereichen Migration, Flüchtlings- und Behindertenhilfe steht im Mittelpunkt der Tagung „Neue Wege der Selbsthilfe und Beratung von/für Geflüchtete(n)/ Zugewanderte(n) mit Behinderung(en)/Erkrankungen“.

Die Teilnehmenden werden im inklusiven und interkulturellen Kontext Handlungsfelder und Konzepte aus dem Themenspektrum der kommunalen Gesundheits-, Alten- und Behindertenhilfe kennenlernen und diskutieren. Ein Schwerpunktthema der Tagung ist die Selbsthilfe und Selbstorganisation von Geflüchteten/Zugewanderten: Neue Wege und Notwendigkeit, Möglichkeiten und Hemmnisse, Umsetzung in der Praxis.

Weitere Themen sind die (Peer-) Beratung von / für Geflüchtete(n) /Zugewanderte(n) und die Kooperation und gegenseitige Unterstützung der (o.g.) Akteure in der Bonner Region (Netzwerk).

Ansprechpartner*innen und Referent*innen der Tagung sind professionelle und ehrenamtliche Akteure der Flüchtling-und Behindertenhilfe, Fachkräfte und Multiplikatoren im Gesundheits- und Pflegesektor, der Migrations- und Sozialarbeit, der Selbsthilfe, Verwaltung, aus Wissenschaft und Praxis und natürlich die Akteure des Netzwerkes „Flucht, Behinderung und Krankheit“  

Termin: Freitag, 9. November 2018, 10.30 - 17.00 Uhr Ort: MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18 Veranstalter: Ev. Migrations- und Flüchtlingsarbeit (EMFA) / Integrationsagentur

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Frohe Pfingsten

Freizeit für Kinder aus aller Welt von 8-12 Jahren
22.05. – 26.05.2018

Dienstag bis Samstag in den Pfingstferien

Fünf Tage lang Spiele, Spaß und Spannung!
Täglich von 10 – 16 Uhr  
Keine Kosten für die Eltern 
Täglich gemeinsame Mahlzeit 
Wir besuchen das Deutsche Museum, spielen zwei Tage Improtheater,  machen Spiele im Freien
und zum Abschluss ein gemeinsames Picknick mit allen Kindern und Eltern!

Um sich einen Platz zu sichern, melden Sie Ihr Kind bis zum 30.04.2018 an!

TREFFEN IM MIGRAPOLIS - HAUS DER VIELFALT
Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit EMFA Brüdergasse 16 – 18, Bonn

Verbindliche  Anmeldung:
Persönlich bei der EMFA im Haus MIGRApolis, 1.Etage
Telefonisch: 0228/18037314
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kontakt und Koordination: Silke Hansen
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!