Zum Buß- und Bettag 2020

Busstag

Foto: https://www.busstag.de/20/assets/content/RZ_BuB-Tag_motiv_preview.jpg

Wie geht es weiter? Seit die Infektionszahlen mit Covid-19 stark gestiegen sind, bei uns in der Stadt, im Kreis, im ganzen Land, Europa und der Welt, ist die Zukunft unsicherer. Nicht genau zu wissen, wie es weitergeht, macht Angst, unruhig.

Gäbe es doch einen Schalter, den Blick auf die Zukunft wieder positiv freizuschalten! Was kann ich selbst dafür tun? Ich bin gewohnt, die Zukunft selbst zu gestalten. Fällt beispielsweise das Licht aus, tausche ich die defekte Leuchte aus und schalte sie danach wieder ein. Doch vieles, was durch Corona geschieht, können wir nicht so einfach ändern oder reparieren. Es gibt keinen oder zumindest noch keinen Ausschalter.

Aber es gibt einen On-Schalter für eigenes Handeln, sich entsprechend der neuen Lage zu verhalten, um sich selbst und andere so weit wie möglich zu schützen, um das Fortschreiten des Virus einzudämmen usw.

Es gibt einen On-Schalter, dafür Energie zu gewinnen: Hoffnung, Zuversicht. Mut. Für mich ist der diesjährige Buß- und Bettag solch ein Wendepunkt, den Schalter umzulegen, wenn ich meine Sorgen und Ängste, meine Sehnsüchte, aber auch meine Ohnmachtsgefühle mit Gott teile.

Wenn Sie sich auch danach sehnen, den Schalter umzulegen, nehmen Sie sich Zeit für das, was Sie in Ihrem Inneren bewegt. Wenn Sie wollen, können Sie auf folgender Website zum Buß- und Bettag 2020: https://www.busstag.de/20/mein_gebet.php: Wünsche und Klagen aufschreiben oder Gebete mit anderen teilen.

Nehmen Sie sich ein paar Augenblicke Zeit und stellen sich selbst die Frage: „Wie sehe ich meine Zukunft?“ On oder Off?

Wenn Sie mögen - kommen Sie in unsere Gottesdienste am Buß- und Bettag: https://www.bonn-evangelisch.de/gottesdienste.php. Dazu lade ich Sie herzlich ein.

Pfarrer Dirk Voos

 

 


 

AUSZEIT online

Liebe an der Auszeit Interessierte!

Herzlich möchte ich zur letzten Online-Auszeit im Jahr 2020 für DIENSTAG, DEN 8. DEZEMBER 2020, VON 13.30 - 14.15 UHR einladen.

Über das Programm "zoom" kann jede oder jeder, der möchte, teilnehmen.

Diesmal gibt es einen _NEUEN ANDEREN _Link:

Thema: Auszeit 8.12.2020
Uhrzeit: 8.Dez.2020 01:30 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://zoom.us/j/93770326225?pwd=U0k3aUFsK1NJbEJHanhvRW5yQmRoZz09 

Meeting-ID: 937 7032 6225
Kenncode: 583382

Schnelleinwahl mobil
+16468769923,,93770326225# Vereinigte Staaten von Amerika (New York)
+16699006833,,93770326225# Vereinigte Staaten von Amerika (San Jose)

Einwahl nach aktuellem Standort
+1 646 876 9923 Vereinigte Staaten von Amerika (New York)
+1 669 900 6833 Vereinigte Staaten von Amerika (San Jose)
+1 253 215 8782 Vereinigte Staaten von Amerika (Tacoma)
+1 301 715 8592 Vereinigte Staaten von Amerika (Washington
D.C)
+1 312 626 6799 Vereinigte Staaten von Amerika (Chicago)
+1 346 248 7799 Vereinigte Staaten von Amerika (Houston)
+1 408 638 0968 Vereinigte Staaten von Amerika (San Jose)

Meeting-ID: 937 7032 6225
Ortseinwahl suchen: https://zoom.us/u/a1cnlNsST

Thema wird passend zur Adventszeit und kurz vor dem nächsten neuen Jahr "ERWARTUNG(EN)" sein.

Gebt die Information bitte auch andere Interessenten weiter. Danke.

Herzliche Grüße

Dirk Voos


 

Lebenszeichen – ein Projekt der Hoffnung

Die Coronakrise und die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben drastische Auswirkungen auf das Alltagsleben der Menschen. Es wird viel abverlangt, insbesondere ältere Menschen fürchten um die eigene Gesundheit und die ihrer Liebsten. Die gesundheitliche Krise ist auch eine große soziale Herausforderung, die eingeschränkten Kontakte verursachen Sorgen und Ängste, es droht eine Pandemie der Einsamkeit.

Dem setzen wir von der Selbsthilfegruppe (älterer) Migrant*innen/Geflüchteter mit Beeinträchtigungen und gesundheitlichen Einschränkungen im MIGRApolis - Haus aus der Vielfalt, Zeichen der Hoffnung und Zuversicht entgegen. Unter dem Titel Lebenszeichen gestalten die Mitglieder unserer Selbsthilfegruppe mit viel Einfallsreichtum durch Farbenpracht auf Steinen und Zeichnungen und durch kreative Dichtkunst Signale, die Wünsche, sie bewegende Gedanken und Lichtblicke ausdrücken.

So sollen durch gemeinsame Schöpferkraft und Phantasie, ein Stück weit (Selbst -)Isolation in den eigenen vier Wänden überwunden und eine Kette der Gemeinsamkeit geschaffen werden.

Die Ergebnisse der Kreativität werden dann auf in vielerlei Wegen zu sehen und zu hören sein! Zum Beispiel auf einer „medialen Pinwand“ und hoffentlich auch wieder im MIGRApolis - Haus der Vielfalt.

Artikel: J. Michael Fischell (Dipl.Soz.Wiss.) Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

“Lebenszeichen“ findet statt im Rahmen des Projektes „Vielfalt und Hilfe durch Inklusion und gesundheitliche Teilhabe“
** Gefördert als spezifische Maßnahme im Rahmen der KOMM-AN NRW III Projekte durch die Landesregierung NRW; in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.


 

Nachbarschaftshelfer - ein interessantes Unterstützungsangebot (auch) für Menschen mit Migrationsgeschichte

Im Rahmen der Interkulturellen Woche fand am 28. September 2020 im MIGRApolis - Haus der Vielfalt die Informationsveranstaltung: „Nachbarschaftshelfer - Unterstützungsangebote im Alltag für Menschen mit Pflegebedarf oder einer Behinderung“ statt. Sie richtete sich insbesondere an ehrenamtliche und hauptamtliche Berater*innen und Begleiter*innen von Menschen mit Migrationsgeschichte.
 
Die sachkundigen Referentinnen Martina Romeike und Friederike Arps vom Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Köln und das südliche Rheinland erläuterten praxisbezogen Voraussetzungen und Einsatzmöglichkeiten des Entlastungsbetrages. Im Austausch mit den Zuhörer*innen wurden Fragen erörtert wie: Wer kann den Entlastungsbetrag nutzen? Wer darf den Entlastungsbetrag abrechnen? Wofür, für welche Hilfen kann der Entlastungsbetrag eingesetzt werden? Dies können Betreuungsangebote für Pflegebedürftige oder Angebote für pflegende Angehörige, wie beispielsweise individuelle Hilfen bei der Haushaltsführung, ein Theaterbesuch  oder die Begleitung zum Arzt sein.
 
Für die Anerkennung als Nachbarschaftshelfer, bzw. Anbieter von Entlastungsleistungen benötigt man die Teilnahme an einem Nachbarschaftshelferkurs. Die nächsten (kostenlosen) Kurse finden am 30./31.10. in Köln und am 6./7.11. in Bonn statt. Es sind noch Plätze frei!

Wer Fragen zu den Kursen oder auch zum Thema hat, kann sich jederzeit an Frau Romeike oder Frau Arps wenden (Tel. 02203-3691-11170, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Ebenfalls gerne, so das Angebot der Referent*innen, beraten sie Vereine oder Institutionen bei der Planung von (auch mehrsprachigen) Nachbarschaftshelferkursen, oder speziell für Menschen mit Behinderungen.
 
Für diese Veranstaltung kooperierten das Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz Köln und das südliche Rheinland mit der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn / Integrationsagentur.
 
Bericht: J. Michael Fischell (Dipl. Soz. Wiss.)
 

Antisemitismus-Projekt an Essener Schulen

Auf ein großes Echo in der Öffentlichkeit stieß ein Projekt der EMFA / Integrationsagentur, was momentan an einer Schule in Essen, der Gesamtschule Holsterhausen, durchgeführt wird. Die Wanderausstellung "Angst vor Hass" befasst sich darin mit der Geschichte des Antisemitismus sowie mit der aktuellen politischen Situation und der Judenfeindlichkeit heute. Anfang dieses Jahres wurde sie in der Bertolt-Brecht-Gesamtschule in Bonn-Tannenbusch gezeigt.

Am 8. September 2020 wurde die Ausstellung in der Gesamtschule Holsterhausen mit einem Grußwort des Essener Oberbürgermeisters Thomas Kufen eröffnet. Darin sprach er, dass Antisemitismus alle Bürger*innen etwas angeht, "weil dieser vom stillschweigenden Einverständnis mit judenfeindlichen Auffassungen, von Gedanken, bis hin zu Taten reichen kann."

Bestandteile der Ausstellung sind Smartphone-Videos mit Schüler*innen-Statements und die Website angst-vor-hass.de. Berichte älterer Zeitzeugen über ihr Leben in Deutschland und ihre Erfahrungen mit Antisemitismus sind ebenso darin vorhanden wie Aussagen jüngerer Menschen jüdischen Glaubens. Auch Schüler*innen und Bundeskanzlerin Angela Merkel kommen in der Schau zu Wort.

"Was ich besonders gut finde: Schülerinnen und Schüler werden ausgebildet, um die Klassen durch die Wanderausstellung zu führen", sprach der Essener OB und dankte den Beteiligten, die die Ausstellung konzipiert haben: Ulrich Püschmann, freischaffender Fotograf aus Essen, Dr. Uri Kaufmann, Leiter der Alten Synagoge Essen, und Hidir Celik, Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit in Bonn. Er bedankte sich auch bei der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, und den Verantwortlichen der Gesamtschule Holsterhausen für ihre Unterstützung und äußerte den Wunsch, dass die Ausstellung möglichst viele (junge) Menschen erreiche.

Hier finden Sie den Bericht der WAZ zum Projekt:
WAZ 21 09 2020 Antisemitismus Thema an Schule


 

Appell der Wohlfahrtsverbände in Bonn: „Leben retten und Eskalation verhindern!"

Die Wohlfahrtsverbände in Bonn appellieren angesichts der katastrophalen Zustände im Flüchtlingslager Moria, Leben zu retten und eine weitere Eskalation zu verhindern. 13.000 Menschen auf der griechischen Insel Lesbos brauchen europäische Solidarität!

„Das Flüchtlingslager der Insel Moria brennt. 13.000 Schutzbedürftige, die in Moria untergebracht waren, brauchen Sicherheit, eine menschenwürdige Unterbringung und medizinische Versorgung. Auch die griechische Bevölkerung braucht Sicherheit", heißt es.

Die Wohlfahrtsverbände in Bonn mit den kirchlichen Hilfswerken Caritas und Diakonie appellieren an die Bundesregierung und an die Europäische Union: „Lassen Sie uns gemeinsam die Schutzbedürftigen aufnehmen und unseren griechischen Nachbarn zur Hilfe eilen! Wir appellieren an die Stadt Bonn: Lassen Sie uns unseren Beitrag dazu leisten! Auch in Bonn können Flüchtlinge aus Moria aufgenommen werden! In Bonn haben viele Bürgerinnen und Bürger gute Erfahrungen gemacht und sind bereit wieder zu unterstützen."

#bonnistbereit  
Weitere Infos: www.dw-bonn.de


 

Gemeinsame Erklärung der Bonner Kirchen und von Caritas und Diakonie für die Geflüchteten auf Lesbos

„Ich war obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“. Unter diesem Bibelwort fordern katholische und evangelische Kirche gemeinsam mit ihren Sozialwerken Caritas und Diakonie klares Handeln mit Humanität und Nächstenliebe für die Lesbos-Geflüchteten. Hier die aktuelle Erklärung:

Seit der Brandkatastrophe auf der griechischen Insel Lesbos hat es zahllose Appelle gegeben, den dort obdachlos gewordenen Flüchtlingen zu helfen. Viele in Politik, Gesellschaft und Kirche fordern seit Tagen schnelle Hilfe. Zahlreiche Kommunen haben sich inzwischen schon zur Aufnahme von Geflüchteten bereit erklärt.
 
Auch in Bonn sprechen sich viele Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche Vertreter der politischen Parteien für die schnelle Aufnahme von Geflüchteten aus. Sie sind bereit, einen Beitrag zur Hilfe zu leisten. Kirchliche Dienste und Gemeinden, Wohlfahrtsverbände und Stiftungen sowie ehrenamtliche Initiativen, die in der Begleitung von Geflüchteten erfahren sind, sichern ihre Unterstützung zu.
 
Es ist bekannt, dass schon vor der Brandkatastrophe die Lebensumstände der Flüchtlinge auf Lesbos menschenunwürdig waren. Das Lager Moria war vollkommen überfüllt, die Hygienezustände, zumal in der Coronakrise, total inakzeptabel und die Situation der Kinder und Jugendlichen einfach nur trostlos. Das Lager Moria zeigte ein Bild, das Europa beschämen muss und mit seinen Vorstellungen von Menschenwürde in keiner Weise in Übereinstimmung zu bringen ist. Für die Lage der tausenden Obdachlosen nach dem Brand trifft das umso mehr zu. Wenn man die Werte der Europäischen Union und das Ideal christlicher Nächstenliebe nicht verraten will, muss jetzt unverzüglich gehandelt werden.
 
Katholische und evangelische Kirchen in Bonn erklären deshalb: „Wir fordern alle Mitglieder im neuen und alten Rat der Stadt Bonn sowie die Verwaltung der Stadt Bonn auf, eine klare Aussage für die Aufnahme von Geflüchteten aus Moria in Bonn zu treffen. Wir wünschen, dass sie diese Entscheidung der Bundesregierung übermitteln und die Aufnahme einer nennenswerten Zahl von Betroffenen verlangen. Bonn als internationale und weltoffene Stadt muss im Einsatz für die obdachlosen Geflüchteten unmissverständlich sein und sich entschieden dafür einsetzen, dass der Anspruch auf eine unverletzbare Menschenwürde nicht an den EU-Außengrenzen endet.”
 
Stadtdechant Dr. Wolfgang Picken für die Katholische Kirche in Bonn
Superintendent Dietmar Pistorius für den Evangelischen Kirchenkreis Bonn 
Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider, Caritasverband für die Stadt Bonn
Geschäftsführer Ulrich Hamacher, Diakonisches Werk Bonn und Region
 

 

„Es muss endlich geholfen werden“

Nach Brand in Moria: Evangelische Bischöfinnen und Bischöfe appellieren gemeinsam

Mit einem gemeinsamen Appell haben die Leitenden Geistlichen der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) heute auf den Brand im griechischen Lager Moria reagiert. „Wir sind erschüttert über das Leid, das erneut über die schutzsuchenden Menschen gekommen ist und entsetzt, dass es der Europäischen Union trotz vielfacher Warnungen nicht gelungen ist, diese Eskalation der menschenunwürdigen Situation in dem Lager zu verhindern“, heißt es in der an die deutsche Ratspräsidentschaft und den Bundesinnenminister gerichteten Erklärung der Bischöfinnen und Bischöfe. Sie setzen sich darin für eine europäische Lösung für die Verteilung der Schutzsuchenden auf aufnahmebereite Länder ein und appellieren, die Angebote von Bundesländern und Kommunen, Geflüchtete aus den griechischen Lagern aufzunehmen, anzunehmen. „Mit diesem Appell wollen wir an die auf erschreckende Weise deutlich gewordene Dringlichkeit erinnern, den Geflüchteten, die in den Lagern unter menschenunwürdigen Bedingungen leben. sofort und dauerhaft zu helfen“, so der EKD-Ratsvorsitzende, Heinrich Bedford-Strohm. Eine gemeinsame Erklärung der Leitenden Geistlichen der Gliedkirchen der EKD hatte es zuletzt 2015 gegeben.

Hannover, 9. September 2020

Pressestelle der EKD
Carsten Splitt

Appell der Leitenden Geistlichen

Jesus Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40b – Wochenspruch für die Woche vom 6. bis 12. 9. 2020)

In der vergangenen Nacht hat es im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos gebrannt. Nach allem, was wir zurzeit wissen, haben die meisten der 13.000 dort lebenden Geflüchteten nun auch ihr letztes Dach über dem Kopf verloren. Hinzu kommt, dass, wie von vielen befürchtet, inzwischen auch mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierte Menschen darunter sind.

Wir, die leitenden Geistlichen der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland, sind erschüttert über das Leid, das erneut über die schutzsuchenden Menschen gekommen ist, und entsetzt, dass es der Europäischen Union trotz vielfacher Warnungen nicht gelungen ist, diese Eskalation der menschenunwürdigen Situation in dem Lager zu verhindern.

Es muss endlich gehandelt werden. Wir bitten die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, umgehend eine europäische Lösung für die Verteilung der Schutzsuchenden auf aufnahmebereite Länder zu finden. Wir erwarten vom Bundesminister des Innern, sich den Angeboten von Bundesländern und Kommunen, Geflüchtete aus den griechischen Lagern aufzunehmen, nicht länger zu widersetzen. Unsere Unterstützung sagen wir zu.


 

Ein Wiedersehen nach langer Zeit

Von J. Michael Fischell
 
Nach einer langen Periode, in der sich unsere EMFA-Selbsthilfegruppe geflüchteter / zugewanderter Menschen mit Beeinträchtigungen / Gesundheitseinschränkungen aus verständlichen Gründen nicht treffen konnte, gab es endlich ein Wiedersehen!
 
Aus Gründen der Vorsicht traf man sich am Mittwoch, den 29. Juli im Freien an der frischen Luft im Stadtpark in Bad Godesberg am Springbrunnen. Es befanden sich rund um den Brunnen viele Bänke, auf die sich die Mitglieder der Gruppe verteilen konnten. Kleinigkeiten zum Verzehr lagen bereit, und alle hatten etwas zu berichten.
 
Die Sonne meinte es gut und zauberte in die rauschende Fontaine des Springbrunnens einen Regenbogen. „Ein Gefühl wie im Urlaub“, bemerkte ein Teilnehmer. Notwendig war es natürlich, die Vorsichtsmaßregeln zu beachten, aber wie eine Teilnehmerin später in der WhatsApp-Gruppe meinte: „Ich bin etwas müde, es war so schön, dass wir uns heute wiedergesehen haben!“ Bis spät in die Nacht hinein wurden dann auf dem gruppeneigenen WhatsApp-Account Schnappschüsse des Treffens ausgetauscht.
 
Haben Sie Fragen zur Gruppe oder möchten Sie Kontakt aufnehmen?
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (J. Michael Fischell)
 
Projektträger ist die die EMFA / Integrationsagentur. Wir  kooperieren eng mit der Behindertengemeinschaft Bonn, der Bonner Altenhilfe und der Alzheimer-Gesellschaft Bonn.
** Gefördert als spezifische Maßnahme im Rahmen der KOMM-AN NRW III Projekte durch die Landesregierung NRW; in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.


             
 

Ankündigung: Rundbrief Nummer drei erschienen

Projekt: „Vielfalt und Hilfe durch Inklusion und gesundheitliche Teilhabe“
 
Liebe Kolleg*innen und Freund*innen,
 
Mitten in den Hochsommer hinein möchte ich Ihnen den dritten Rundbrief im Rahmen unseres online-gestützten Projektes ankündigen. Auch diesmal wieder ist er randvoll mit Arbeitshilfen und Informationen zu Beratungen und Hilfeleistungen, mit aktuellen Stellungnahmen und Dokumenten zum Thema Kommunikation -  Online-Literaturempfehlungen – und natürlich zum Thema Corona.

Mein Anliegen ist es, Sie mit diesen Hinweisen und Beiträgen in Ihrem Engagement im Bereich Flucht, Migration sowie Beeinträchtigung / Behinderung und Beratung zu unterstützen.
 
Möchten Sie selbst gerne auf Termine und wichtige Informationen - zum Beispiel zur medizinischen Versorgung für geflüchtete/ zugewanderte Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderung - aufmerksam machen?
Ich freue mich über Ihre Hinweise!
 
Sie würden gerne den Rundbrief erhalten? Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit:

Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur
Brüdergasse 16-18   53111 Bonn
J. Michael Fischell (Dipl. Soz. Wiss.) (Projektkoordination)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder 0176  34 68 34 10
 
Ich wünsche Ihnen/ Euch und Ihren/Euren Klient/-innen weiterhin viel Kraft, Optimismus und Gesundheit!
 
Mit freundlichen Grüßen
J. Michael Fischell (Dipl. Soz. Wiss.)
 
Projektträger ist die die EMFA / Integrationsagentur. Wir  kooperieren eng mit der Behindertengemeinschaft Bonn, der Bonner Altenhilfe und der Alzheimer-Gesellschaft Bonn.
** Gefördert als spezifische Maßnahme im Rahmen der KOMM-AN NRW III Projekte durch die Landesregierung NRW; in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.
 
Projektleiter ist Dr. Hidir Celik, Verantwortlicher Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur